Diese Studie untersuchte mit speziellen MRT-Verfahren (Diffusions-Tensor- und Diffusions-Kurtosis-Bildgebung, die feinste Veränderungen im Hirngewebe sichtbar machen) die Gehirnstruktur von 37 Menschen mit ME/CFS, 19 mit Long Covid und 27 gesunden Kontrollpersonen. Ziel war es, herauszufinden, ob sich die Erkrankungen im Gehirn unterschiedlich zeigen. Bei ME/CFS fanden sich Veränderungen im sogenannten Cingulum (einer Faserbahn, die an Emotionen und Aufmerksamkeit beteiligt ist), in Bewegungsarealen und im Corpus callosum (der Verbindung zwischen den Gehirnhälften). Bei Long Covid zeigten sich Veränderungen in anderen Bereichen, etwa im Bereich des Sehens und der Bewegungssteuerung sowie in großen weißen Nervenfaserbahnen. Im direkten Vergleich unterschieden sich beide Gruppen zusätzlich in einer Region namens Corona radiata (einer Ansammlung von Nervenfasern nahe der Großhirnrinde). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ME/CFS und Long Covid trotz ähnlicher Symptome unterschiedliche strukturelle Veränderungen im Gehirn aufweisen könnten. Die Studie ist klein und liefert vorläufige Hinweise – sie erlaubt keine Aussagen zu Ursachen oder Behandlung, zeigt aber, dass die Beschwerden
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2026.1824498).