Diese Studie untersucht Menschen mit Post-COVID-Syndrom (anhaltende Beschwerden nach einer Corona-Infektion), das Ähnlichkeiten zu ME/CFS aufweist. Die Forscher entwickelten eine neue mikroskopische Methode, um kleine Zellklumpen (Mikroaggregate) im Blut sichtbar zu machen, die vermutlich den Blutfluss in feinsten Gefäßen (Kapillaren) behindern können. Zudem stellten sie fest, dass bestimmte Immunzellen stärker auf das Epstein-Barr-Virus (EBV, Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers, das bei vielen Menschen im Körper schlummert) reagierten – ein Hinweis auf eine mögliche Reaktivierung dieses Virus. Rückblickend wurden Behandlungsdaten ausgewertet: Patienten, die Medikamente gegen Blutgerinnung (die Blutplättchen hemmen) erhielten, zeigten häufig eine Besserung, besonders wenn zusätzlich eine antivirale Therapie gegen EBV erfolgte. Wichtig: Es handelt sich um eine rückblickende, vorläufige Untersuchung ohne Kontrollgruppe, die Ergebnisse müssten in größeren, kontrollierten Studien überprüft werden, bevor daraus verlässliche Behandlungsempfehlungen abgeleitet werden können.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41598-026-42952-8).