Interdisciplinary Pediatric Long-COVID Care: A Descriptive Study of Interventions and Health-Related Quality of Life

10.04.2026 · Open forum infectious diseases · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie beschreibt 214 Kinder und Jugendliche (4-25 Jahre) mit Long-COVID, die in einer Spezialklinik behandelt wurden, die Infektionsmedizin mit Integrativer Medizin (ergänzende, ganzheitliche Ansätze) kombiniert. Häufigste Beschwerden waren Erschöpfung (85%), Kopfschmerzen (75%), Schwindel (65%), Angst (62%) und Übelkeit (59%) - ein Symptombild, das ME/CFS stark ähnelt. Häufige Maßnahmen waren Ernährungsumstellung, Pacing (Aktivität an die eigene Belastungsgrenze anpassen), Schlafhygiene und Selbsthilfetechniken. Ein Teil der Patienten füllte Fragebögen zu Lebensqualität, Erschöpfung, Schlaf, Angst und Depression aus. Die Werte waren deutlich schlechter als bei gesunden Kindern und sogar schlechter als bei anderen chronischen Erkrankungen wie Krebs, chronischen Schmerzen oder Sichelzellanämie. Die Studie ist rein beschreibend, es gibt keine Kontrollgruppe und keine Aussage darüber, ob die Behandlungen tatsächlich wirken. Die Teilnehmergruppe war zudem wenig divers. Die Ergebnisse zeigen vor allem, wie stark betroffene Kinder unter ihren Symptomen leiden und liefern eine Grundlage für weitere Forschung zu wirksamen Behandlungsansätzen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/ofid/ofag155).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen