In dieser Studie wurden 34 Erwachsene in den USA mit Long COVID (langanhaltenden Beschwerden nach Corona-Infektion) in Interviews befragt, wie sich körperliche Aktivität auf ihre Gesundheit auswirkt. Die Teilnehmenden schätzten ihren allgemeinen Gesundheitszustand deutlich schlechter ein als der US-Durchschnitt. Fast zwei Drittel (65%) berichteten, dass körperliche Aktivität ihre Long-COVID-Symptome verschlechterte – häufig durch Post-Exertional Malaise (also eine deutliche Zustandsverschlechterung nach Belastung), verstärkte Erschöpfung, eingeschränkte Belastungsfähigkeit und das Gefühl, nicht mehr selbst über den eigenen Körper bestimmen zu können. Nur etwa 15% berichteten von Verbesserungen, etwa mehr Energie, Erfolgserlebnissen oder Hoffnung. Die Autoren schließen daraus, dass Empfehlungen zu körperlicher Aktivität individuell angepasst werden müssen, da die Reaktionen sehr unterschiedlich ausfallen. Es handelt sich um eine kleine, rein qualitative Befragungsstudie ohne Kontrollgruppe, die keine allgemeinen Behandlungsempfehlungen ableiten kann, aber die Erfahrungen der Betroffenen ernst nimmt.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0350121).