Diese Studie aus Deutschland (Köln und Augsburg) untersuchte, wie viele Erwachsene nach einer bestätigten Corona-Infektion im Jahr 2021 noch Wochen oder Monate später Beschwerden hatten - genannt „Long COVID“. Fast 6.850 Personen füllten dazu einen Online-Fragebogen aus. Ergebnis: 14,6% berichteten anhaltende Symptome vier Wochen oder länger nach der Infektion. Frauen waren deutlich häufiger betroffen als Männer (16,4% vs. 11,8%). Die häufigsten Beschwerden waren starke Erschöpfung (Fatigue, bei 76,8% der Betroffenen), Konzentrations- und Denkschwierigkeiten (60,1%) sowie Atemnot (48,9%). Menschen mit bereits bestehenden chronischen Erkrankungen sowie Personen, die die akute Infektion schwer durchgemacht hatten, waren besonders gefährdet, Long-COVID-Symptome zu entwickeln. Die Autoren schlagen vor, solche Risikogruppen gezielt zu beobachten, um frühzeitig helfen zu können. Die Studie liefert wichtige Zahlen zur Häufigkeit von Long COVID bei nicht im Krankenhaus behandelten Personen, macht aber keine Aussagen zu Behandlungen und untersucht nicht speziell ME/CFS, auch wenn Fatigue als Hauptsymptom auftaucht.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12879-026-12785-x).