Intestinal barrier compromise, viral persistence, and immune dysregulation converge on neurological sequelae in Long COVID

20.01.2026 · Frontiers in aging neuroscience · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Übersichtsartikel fasst bestehende Forschung zu Long COVID zusammen – einer Erkrankung, die ähnlich wie ME/CFS mit anhaltender Erschöpfung, Verschlechterung nach Belastung und neuropsychiatrischen Symptomen einhergeht. Die Autoren beschreiben ein Modell, wie verschiedene Prozesse zusammenwirken könnten: Virusreste im Körper, ein gestörtes Darmmilieu mit durchlässiger Darmwand (dadurch gelangen Bakterienbestandteile ins Blut), überaktive Immunzellen (Neutrophile) mit entzündungsfördernden Fasern (NETs), Blutgerinnungsstörungen und ein erschöpftes, teils fehlgeleitetes Immunsystem mit Autoimmun-Anzeichen. Diese Faktoren könnten die Blut-Hirn-Schranke schädigen und Entzündungen im Gehirn auslösen, was neurologische Beschwerden erklären könnte. Die Studie ist theoretisch/zusammenfassend, keine neue experimentelle Untersuchung mit Patientendaten. Mögliche Therapieansätze (z.B. Virus reduzieren, Darmbarriere stärken, Immun- und Gerinnungswege beeinflussen) werden als zukünftig prüfenswert genannt, aber nicht als belegt oder empfohlen dargestellt.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnagi.2025.1744415).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen