Die Übersicht untersucht, welche Maßnahmen bei anhaltender, stark einschränkender Müdigkeit helfen. Dabei wurden Studien zu Schlaganfall, Krebs, Multipler Sklerose, Hirnverletzungen und auch zu gesunden Menschen ausgewertet. Vier Verhaltensansätze zeigten durchgehend positive Effekte: kognitive Verhaltenstherapie (eine Therapie, die Gedanken‑ und Verhaltensmuster verändert), achtsamkeitsbasierte Verfahren (z. B. Meditation), Yoga und körperliche Aktivität. Die Autoren schließen, dass chronische Müdigkeit eher ein gemeinsames physiologisches Problem ist, das durch diese Interventionen beeinflusst werden kann. Sie betonen, dass standardisierte Messungen und biologische Marker nötig sind, um die Wirkung besser zu verstehen. Die Studie liefert keine Therapieempfehlungen, sondern zeigt, welche Ansätze bislang am besten wirken, und weist darauf hin, dass weitere Forschung nötig ist, um die genauen neuro‑biologischen Zusammenhänge zu klären.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnint.2026.1822424).