Diese Studie untersuchte Kinder und Jugendliche mit anhaltenden Beschwerden nach einer COVID-19-Infektion (sogenanntes Post-COVID-Syndrom, PCS), bei denen oft Atembeschwerden auftreten – ein Symptom, das auch bei ME/CFS häufig vorkommt. Mittels einer speziellen Lungen-MRT-Technik (PREFUL) wurde geprüft, ob Belüftung oder Durchblutung der Lunge gestört sind und dies die Beschwerden erklären könnte. Verglichen wurden Kinder mit PCS, geimpfte Kinder und genesene Kinder, jeweils zu Beginn und nach sechs Monaten. Ergebnis: Die Lungenfunktion war bei allen Gruppen ähnlich und verbesserte sich im Vergleich zu älteren Referenzdaten deutlich. Zwischen PCS-Kindern und den anderen Gruppen gab es keine bedeutsamen Unterschiede. Die Symptome der PCS-Kinder nahmen über die Zeit ab, aber Blutwerte zeigten keine Auffälligkeiten. Die Studie deutet darauf hin, dass anhaltende Lungenschäden wahrscheinlich nicht die Ursache für die andauernden Beschwerden bei Post-COVID sind. Die Studie ist klein und vorläufig, liefert aber einen Hinweis darauf, dass andere Mechanismen (z. B. im Nerven- oder Immunsystem) für die Symptome verantwortlicher sein könnten.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s40348-025-00216-x).