Diese Studie nutzte ein spezielles Computerverfahren (PrecisionLife-Plattform), um in den Erbgutdaten der großen DecodeME-Studie nach Mustern zu suchen, die mit ME/CFS zusammenhängen. Dabei wurden Kombinationen kleiner Erbgutveränderungen (SNPs) untersucht, die bei ME-Betroffenen häufiger vorkommen als bei gesunden Vergleichspersonen aus der UK Biobank. Die Forschenden fanden über 22.000 solcher genetischer Muster, die mit einem höheren ME-Risiko verbunden sind – Menschen mit besonders vielen dieser Muster hatten ein etwa 1,64-fach erhöhtes Risiko, an ME erkrankt zu sein. Diese Muster betreffen über 2.300 Gene, was zeigt, dass ME wahrscheinlich durch das Zusammenspiel vieler Gene entsteht (sogenannte polygene Erkrankung). 259 besonders wichtige Gene wurden identifiziert, die mit Immunsystem, Nervenregulation, Zellstress und Kalziumhaushalt in Verbindung stehen. Zudem zeigte sich eine deutliche genetische Überschneidung mit Long Covid (76 von 180 bekannten Long-Covid-Genen fanden sich auch bei ME wieder), auch wenn beide Erkrankungen als eigenständig, aber teils ähnlich gelten. Die Ergebnisse liefern erste Hinweise auf mögliche Ansatzpunkte für die Wirkstoffforschung, sind aber vorl
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2025.12.01.25341362).