Diese kleine Studie untersuchte, ob virtuelle Tiertherapie (Kontakt mit einem digitalen Hund in virtueller Realität) Symptome von Long COVID lindern kann. 42 erwachsene Patienten hatten vor einem Arzttermin 10 Minuten Kontakt mit dem virtuellen Hund. Vorher und nachher schätzten sie 12 Symptome auf einer Skala von 0-10 ein. Nach der kurzen Sitzung sank der Gesamt-Symptomwert leicht (um 7,2%). Am deutlichsten verringerten sich Erschöpfung (Fatigue), Atemnot, Gedächtnisprobleme und Ohrgeräusche (Tinnitus). Die Studie hatte keine Vergleichsgruppe (keine Kontrollgruppe ohne Intervention), war sehr kurz und die Effekte waren klein. Es handelt sich um eine erste Pilotstudie, die zeigt, dass diese Methode machbar und gut verträglich ist - sie beweist aber keine echte Wirksamkeit. Für ME/CFS-Betroffene könnte der Ansatz interessant sein, da manche Symptome (Fatigue, Konzentrationsprobleme) ähnlich sind wie bei Long COVID. Die Studie wurde jedoch nicht an ME/CFS-Patienten durchgeführt, sondern an Menschen mit Long COVID, weshalb die Übertragbarkeit unklar bleibt.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.12659/msm.950105).