Diese kleine Studie mit 19 Erwachsenen mit Fatigue nach COVID-19 untersuchte, ob 'Pacing' (die Anpassung der Aktivität an die verfügbare Energie, um Symptomverschlechterungen zu vermeiden) über eine App und ein Fitness-Armband helfen kann. Über 3 Monate wählten Teilnehmende täglich freiwillig ein Aktivitätsziel (locker, ausgewogen oder aktiv) und meldeten Erschöpfung und Energie. An Tagen mit stärkerer Erschöpfung wählten sie häufiger bewusst ein Pacing-Ziel. 'Aktive' und 'ausgewogene' Pacing-Ziele waren am selben Tag mit weniger Erschöpfung und mehr Energie verbunden als 'lockere' Ziele - am Folgetag zeigte sich dieser Effekt jedoch nicht mehr. Die Unterschiede zwischen einzelnen Personen waren groß: Nur bei etwa 58% der Teilnehmenden, die verschiedene Strategien ausprobierten, zeigte sich eine spürbare Verbesserung. Da Teilnehmende ihre Strategie selbst wählten und die Gruppe sehr klein war, lassen sich keine sicheren Rückschlüsse auf Ursache und Wirkung ziehen. Die Autor*innen betonen, dass diese ersten Ergebnisse noch in größeren, kontrollierten Studien überprüft werden müssen, bevor konkrete Empfehlungen möglich sind.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2196/91829).