Diese Studie untersuchte den Verlauf von Long Covid über ein Jahr per Online-Befragung. Teilgenommen haben 1153 Erwachsene mit Long Covid nach einer Corona-Infektion, die anfangs nicht im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Befragten waren im Schnitt 47,7 Jahre alt, meist Frauen, gut ausgebildet und vor der Infektion überwiegend gesund. Nach durchschnittlich knapp 20 Monaten Krankheitsdauer gaben nur 5% an, vollständig gesund zu sein. 45% berichteten von durchgehenden (statt schwankenden) Beschwerden - deutlich mehr als zu Beginn der Erkrankung (17%). Der Anteil der Menschen, die nicht arbeiten konnten, blieb über die Zeit etwa gleich (rund 20%). Allerdings stieg der Anteil derer, die ihren Job verloren oder vorzeitig in Rente gingen, deutlich an (von 2,2% auf 8,9%). Die Studie zeigt, dass Long Covid oft sehr lange andauert und erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hat - mit dem Risiko, soziale Ungleichheiten zu verstärken. Es handelt sich um eine Selbstauswahl-Befragung ohne Kontrollgruppe, die Ergebnisse sind daher nicht repräsentativ für alle Betroffenen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/ofid/ofag040).