Diese Studie hat das Immunsystem von 207 Personen untersucht: 103 mit ME/CFS, 63 mit Long COVID und 41 gesunde Kontrollpersonen. Mittels einer speziellen Blutanalyse-Methode (Durchflusszytometrie) wurden bestimmte Immunzellen genauer betrachtet, darunter Monozyten (eine Art weißer Blutkörperchen) und dendritische Zellen (die Immunzellen aktivieren). Ergebnis: Long COVID und ME/CFS zeigen unterschiedliche Immunmuster, obwohl beide Erkrankungen oft nach Infektionen auftreten und ähnliche Symptome haben. Bei Long-COVID-Patienten fanden sich Anzeichen für eine anhaltende, aber zunehmend erschöpfte Immunaktivierung – die Immunzellen waren stärker aktiv, wirkten aber gleichzeitig 'ausgebrannt'. Bei ME/CFS-Betroffenen zeigte sich eher eine Art Immunschwäche: Bestimmte Signalmoleküle, die Zellen zur Aktivierung und Wanderung durch den Körper brauchen, waren vermindert vorhanden, was auf eine unterdrückte Immunantwort hindeutet. Die Studie legt nahe, dass beiden Erkrankungen unterschiedliche Krankheitsmechanismen zugrunde liegen könnten, auch wenn sie sich klinisch ähneln. Die Autoren betonen, dass diese Unterschiede künftig helfen könnten, Biomarker (messbare Krankheitszeichen) zu entwicke
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms27104488).