Diese Übersichtsarbeit untersuchte 10 kontrollierte Studien mit insgesamt 552 Teilnehmenden zur Frage, ob manuelle Therapie an der Halswirbelsäule (z.B. Mobilisation oder Massage im Nackenbereich) die Schlafqualität verbessern kann. In 7 von 10 Studien (70%) zeigte sich eine Verbesserung des Schlafs, vor allem bei der subjektiv empfundenen Schlaftiefe und -effizienz, weniger bei Schlafdauer oder Einschlafzeit. Die Effekte waren besonders deutlich bei Schlafstörungen wie Schlafapnoe oder Zähneknirschen, aber deutlich schwächer bei Fibromyalgie, einer Erkrankung mit ähnlichen Mechanismen wie ME/CFS (z.B. gestörte Stresshormon-Regulation und Botenstoff-Ungleichgewicht). Die Studie ist eine reine Literaturzusammenfassung, keine neue Behandlungsstudie, und liefert nur Hypothesen zu möglichen biologischen Mechanismen - keine gesicherten Erkenntnisse. ME/CFS wurde in den untersuchten Studien nicht direkt erforscht. Die Aussagekraft ist begrenzt, da meist nur subjektive Schlafangaben erhoben wurden und die Studienzahl klein ist.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/life15101557).