Diese Studie untersuchte bei 17 Frauen mit Long COVID (anhaltende Symptome über ein Jahr nach Corona-Infektion) ein 12-wöchiges Trainingsprogramm zur Rumpfstabilisierung - also kein klassisches Ausdauertraining, sondern gezielte Übungen zur Körperkontrolle. Gemessen wurden Körperzusammensetzung (z.B. Körperfettanteil), Erschöpfung (Fatigue), Lebensqualität, körperliche Aktivität und Bewegungsangst. Nach dem Programm zeigte sich weniger Körperfett, weniger körperliche Erschöpfung und weniger Schmerzen. Geistige Erschöpfung (kognitive Fatigue) veränderte sich kaum. Wichtig: Die Studie hatte keine Vergleichsgruppe, war sehr klein und nur auf Frauen mit Long COVID bezogen - nicht auf ME/CFS. Ob sich die Ergebnisse auf ME/CFS übertragen lassen, ist unklar, da bei ME/CFS Belastungsintoleranz (Verschlechterung nach Anstrengung, PEM) eine besondere Rolle spielt, die hier nicht im Fokus stand. Die Ergebnisse sind vorläufig und müssen in größeren, kontrollierten Studien überprüft werden.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/jcm14248786).