Post-Acute Sequelae of COVID-19 (PASC) in Hospitalized and Ambulatory Patients: A Comparative Study

11.05.2026 · Journal of clinical medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte 319 Corona-Patienten aus sieben europäischen Ländern und verglich, wie sich Long COVID (medizinisch: PASC, anhaltende Beschwerden nach einer Corona-Infektion) bei Menschen entwickelt, die im Krankenhaus behandelt wurden, im Vergleich zu solchen, die nur ambulant (also nicht im Krankenhaus) versorgt wurden. Ergebnis: Bei ehemals hospitalisierten Patienten trat Long COVID häufiger und schwerer auf. Bei ambulant behandelten Patienten waren die Symptome zwar milder, hielten aber ebenfalls lange an. Zudem zeigte sich, dass ältere Menschen häufiger von Long COVID betroffen waren. Die Autoren schließen daraus, dass eine individuell angepasste, fachübergreifende Betreuung wichtig ist, um Betroffene je nach Krankheitsverlauf besser zu unterstützen. Die Studie ist eher beschreibend und vergleicht Gruppen, sie prüft keine Behandlung. Da Long COVID und ME/CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom) sich in Symptomen stark überlappen, können solche Erkenntnisse über Risikofaktoren und Verlaufsunterschiede indirekt auch für das Verständnis von ME/CFS interessant sein, auch wenn ME/CFS selbst nicht direkt untersucht wurde.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/jcm15103681).

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