Disrupted fluid homeostasis in patients with post-Covid-19 syndrome - a case series

28.04.2026 · Frontiers in endocrinology · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese kleine Studie untersuchte 10 Patient:innen mit Post-Covid-Syndrom (anhaltende Erschöpfung und weitere Beschwerden nach Corona-Infektion), die häufig über starken Durst und vermehrtes Wasserlassen klagten. Die Forschenden maßen nach nächtlichem Fasten die Konzentration von gelösten Teilchen im Blut (Serum-Osmolalität) und im Urin (Urin-Osmolalität) - ein Maß für den Wasserhaushalt des Körpers. Ergebnis: Bei allen 10 Teilnehmenden waren diese Werte auffällig - meist war das Blut zu konzentriert und der Urin zu verdünnt, was auf eine gestörte Flüssigkeitsregulation hindeutet. Personen mit beiden Auffälligkeiten gleichzeitig fühlten sich gesundheitlich schlechter als jene mit nur einer Abweichung. Auffällig war zudem, dass viele Betroffene Anzeichen von Bindegewebsschwäche sowie frühere Kopf-/Nackenverletzungen hatten. Die Autor:innen vermuten, dass eine gestörte Flüssigkeitsbalance ein bisher übersehenes Merkmal des Post-Covid-Syndroms sein könnte und möglicherweise als Biomarker oder Ansatzpunkt für Behandlungen dienen könnte. Wichtig: Es handelt sich um eine sehr kleine, unkontrollierte Studie ohne Vergleichsgruppe - die Ergebnisse sind vorläufig und müssen in größeren Studien

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fendo.2026.1741517).

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