Associations of physical fitness and choice reaction time with chronic fatigue in working-age adults: a population-based study

17.03.2026 · Frontiers in public health · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte bei 3.025 berufstätigen Erwachsenen, ob es einen Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness, Reaktionszeit und chronischer Erschöpfung gibt. Erschöpfung wurde per Fragebogen erfasst (nicht als ärztlich diagnostiziertes ME/CFS). Fitness wurde mit acht Tests gemessen und zu einem Gesamtwert zusammengefasst. Zusätzlich wurde die Wahlreaktionszeit getestet, also wie schnell jemand auf verschiedene Reize richtig reagiert - ein Maß für die Verbindung von Denken und Bewegung. Ergebnis: 5,45% der Teilnehmenden hatten chronische Erschöpfung, mit Unterschieden je nach Beruf. Diese Personen hatten eine langsamere Reaktionszeit und schlechtere Fitnesswerte. Die Reaktionszeit konnte relativ gut vorhersagen, ob jemand zur Gruppe mit chronischer Erschöpfung gehörte. Wichtig: Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, die nur einen Zeitpunkt betrachtet - sie zeigt Zusammenhänge, aber keine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Zudem wurde keine spezifische ME/CFS-Diagnostik verwendet, sondern ein allgemeiner Erschöpfungs-Fragebogen. Die Ergebnisse sind daher nur bedingt auf ME/CFS übertragbar.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fpubh.2026.1779881).

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