Symptomatic hypermobility as a risk factor for Long COVID with high post-exertional symptom exacerbation: further analysis of data from a retrospective online survey of adults in the United States and United Kingdom

01.07.2026 · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Online-Befragung mit 1.816 Erwachsenen aus den USA und UK untersuchte, ob Menschen mit symptomatischer Gelenküberbeweglichkeit (Hypermobilität, also besonders dehnbare Gelenke, die zusätzlich Beschwerden verursachen) ein höheres Risiko für Long COVID mit starker Verschlechterung nach Anstrengung haben – ein Symptom, das typisch für ME/CFS ist (Post-Exertional Malaise). 19,4% der Befragten hatten Long COVID. Es zeigte sich: Menschen mit ausgeprägter Hypermobilität hatten ein etwa 3-fach erhöhtes Risiko für diese Long-COVID-Form. Auch Personen, die schon vor der Corona-Infektion bestimmte Symptome wie Kreislaufprobleme beim Aufstehen oder Denkschwierigkeiten hatten (sogenanntes ONS-Profil), hatten ein etwa 3-fach erhöhtes Risiko. Kamen beide Faktoren zusammen, stieg das Risiko sogar auf das 9,5-fache. Die Studie beruht auf Selbstauskünften per Fragebogen, nicht auf klinischen Untersuchungen, und ist daher nur eingeschränkt aussagekräftig. Sie liefert aber einen Hinweis darauf, dass Bindegewebsschwäche und bestimmte Vorbeschwerden das Risiko für ME/CFS-ähnliches Long COVID erhöhen könnten. Weitere Forschung zu den biologischen Ursachen ist nötig.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2026.06.24.26356475).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen