Diese US-Studie untersuchte bei fast 15.000 Erwachsenen, wie häufig und wie lange Beschwerden nach einer Corona-Infektion anhalten (sogenanntes Long-COVID bzw. PASC). Einen Monat nach der Infektion berichteten 44% über körperliche Symptome, 47% über psychische Beschwerden und 33% über Denk- und Konzentrationsprobleme (bei nicht infizierten Personen waren es deutlich weniger). Die meisten Beschwerden nahmen im Verlauf von 1 bis 12 Monaten ab und näherten sich nach einem Jahr dem Niveau der Kontrollgruppe an. Bestimmte Symptomgruppen hielten jedoch länger an: Verlust von Geschmack und Geruch, psychosoziale Beschwerden, Herz-Kreislauf- und Atemprobleme sowie 'Brain Fog' (geistige Benommenheit) waren auch nach 12 Monaten noch am häufigsten. Denkprobleme hielten bis zu 6 Monate an, psychische Symptome bildeten sich schneller zurück. Die Studie ist eine Querschnittsbefragung (kein direkter Vergleich derselben Personen über die Zeit) und liefert somit Hinweise, aber keine endgültigen Beweise zu Verlaufsmustern. Für ME/CFS-Betroffene ist interessant, dass anhaltende körperliche und kognitive Symptomgruppen nach Corona-Infektionen ähnliche Muster wie ME/CFS zeigen könnten, was auf gemeinsam
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbih.2026.101205).