Evidence of clinical and brain recovery in post-COVID-19 condition: a three-year follow-up study

23.09.2025 · Brain communications · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte 51 Menschen mit Long-COVID über drei Jahre mit Gehirn-Scans (MRT), Bluttests und Gedächtnistests, verglichen mit 23 gesunden Kontrollpersonen. Ergebnis: Erschöpfung (Fatigue) besserte sich über die Zeit, war aber nach drei Jahren im Schnitt noch mittelstark vorhanden. Muskelkraft und Denkleistung waren nach drei Jahren weitgehend normal. Im Gehirn zeigten sich Veränderungen: bestimmte flüssigkeitsgefüllte Hohlräume (Ventrikel) waren leicht vergrößert, während benachbarte Hirnregionen (z.B. Thalamus, Basalganglien) etwas kleiner wurden. Gleichzeitig war die Aktivität und Vernetzung in diesen Bereichen sowie im Hirnstamm erhöht - die Forscher deuten das als Zeichen von Erholung und Anpassung des Gehirns, nicht als Schädigung. Entzündungswerte und Marker für Nervenschäden im Blut blieben durchgehend im Normalbereich. Die Studie ist klein und beschreibt nur eine Untergruppe von Long-COVID-Betroffenen, nicht speziell ME/CFS. Sie liefert aber Hinweise, dass sich Gehirnveränderungen nach einer Infektion langsam zurückbilden können, was für die Prognose relevant sein könnte.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/braincomms/fcaf366).

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