Diese sehr große schwedische Zwillings- und Geschwisterstudie (über 6 Millionen Personen) untersuchte, ob ME/CFS, Fibromyalgie und Reizdarmsyndrom (sogenannte funktionelle Körperbeschwerden) genetisch mit Angststörungen, Depressionen und immunvermittelten Erkrankungen (Autoimmun- und Autoinflammations-Erkrankungen) zusammenhängen. Anhand von Gesundheitsregistern verglichen die Forschenden, wie stark Erbanlagen bzw. Umweltfaktoren zu diesen Erkrankungen beitragen und ob sich die genetischen Risikofaktoren überschneiden. Ergebnis: Erbanlagen erklärten bei den funktionellen Störungen und Depressionen/Angst 15-44% der Unterschiede zwischen Menschen, bei immunvermittelten Erkrankungen 37%. Fibromyalgie zeigte den stärksten genetischen Zusammenhang mit Immunerkrankungen. ME/CFS, Reizdarmsyndrom und Depression zeigten einen moderaten genetischen Zusammenhang mit Immunerkrankungen, Angststörungen kaum einen. Das deutet darauf hin, dass gemeinsame genetische Faktoren, die auch das Immunsystem betreffen, bei der Entstehung von Fibromyalgie und in geringerem Maße auch bei ME/CFS eine Rolle spielen könnten. Es handelt sich um eine statistische Registerauswertung, keine Untersuchung konkreter G
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbi.2026.106837).