Dieser Übersichtsartikel beschäftigt sich mit Störungen des vegetativen Nervensystems, die auch bei ME/CFS und Long COVID häufig auftreten: POTS (starker Herzrasen beim Aufstehen), neurokardiogene Ohnmacht und orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen). Da diese Störungen oft mit Autoimmunprozessen (Fehlreaktionen des Immunsystems gegen den eigenen Körper) und nach Infektionen auftreten, prüfen die Autoren, ob Immuntherapien helfen könnten. Übliche Behandlungen wie Medikamente gegen Symptome wirken bei schweren Fällen oft nur begrenzt. Einzelfallberichte und Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass Immunglobulin-Infusionen (Antikörper-Präparate), Plasmapherese (Blutwäsche zur Entfernung schädlicher Antikörper), Kortison-Stoßtherapien oder das Medikament Rituximab bei manchen schwer betroffenen Patienten helfen könnten. Diese Hinweise stammen jedoch nur aus kleinen, unkontrollierten Beobachtungen, keine großen wissenschaftlichen Studien. Die Autoren fordern deshalb große, placebokontrollierte Studien, um zu klären, ob solche Immuntherapien tatsächlich wirksam sind. Es handelt sich also um eine Bestandsaufnahme und einen Forschungsaufruf, nicht um einen Wirksamkeitsn
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fcimb.2025.1647203).