Clinical Evaluation of Oxidative Stress Markers in Patients with Long COVID During the Omicron Phase in Japan

30.08.2025 · Antioxidants (Basel, Switzerland) · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese japanische Studie untersuchte bei 77 Patient*innen mit Long COVID (nicht direkt ME/CFS, aber mit überlappenden Symptomen) sogenannte oxidative Stressmarker im Blut. Oxidativer Stress bedeutet ein Ungleichgewicht zwischen schädlichen Sauerstoff-Verbindungen und körpereigenen Schutzstoffen (Antioxidantien). Gemessen wurden d-ROMs (Maß für schädliche Stoffe), BAP (Maß für Schutzstoffe) und der daraus berechnete Oxidative-Stress-Index (OSI). Frauen hatten höhere d-ROM- und OSI-Werte als Männer. Höheres Alter und Übergewicht gingen mit mehr oxidativem Stress einher. Die Werte hingen auch mit Entzündungsmarkern (CRP, Ferritin, Fibrinogen) sowie mit Hormonen wie Schilddrüsenhormon und Cortisol zusammen. Patient*innen mit 'Brain Fog' (Konzentrations- und Denkproblemen) hatten höhere OSI-Werte, besonders Frauen. Die Forscher schlagen Grenzwerte vor, um Long COVID und Brain Fog anhand dieser Werte zu erkennen. Die Studie ist klein und vorläufig, zeigt aber einen möglichen Zusammenhang zwischen oxidativem Stress und neurologischen Symptomen bei Long COVID – geschlechtsspezifisch unterschiedlich.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/antiox14091068).

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