Dieser Übersichtsartikel fasst den aktuellen Forschungsstand zu Fibromyalgie zusammen, einer chronischen Erkrankung mit ausgedehnten Muskel- und Gelenkschmerzen, Erschöpfung, gestörtem Schlaf und Konzentrationsproblemen - Symptome, die stark mit ME/CFS überlappen. Die Autoren beschreiben, dass mehrere Mechanismen zusammenwirken: veränderte Schmerzverarbeitung im Nervensystem, Entzündungsprozesse im Gehirn, Störungen der Energieproduktion in den Zellen (Mitochondrien), ein aus dem Gleichgewicht geratenes autonomes Nervensystem sowie genetische Faktoren. Weltweit sind 2-8% der Menschen betroffen, deutlich mehr Frauen als Männer. Diagnosekriterien wurden über die Jahre verbessert, es fehlen aber weiterhin objektive Bluttests oder Biomarker zur sicheren Diagnose. Neue Analysemethoden (sogenannte Omics-Verfahren, die viele Moleküle gleichzeitig untersuchen) zeigen typische Muster bei Genaktivität und Stoffwechsel, die künftig helfen könnten, Patientengruppen besser zu unterscheiden. Behandelt wird derzeit mit Medikamenten sowie Bewegungstherapie und Verhaltenstherapie; neue Ansätze zielen auf Entzündung und Zellenergie ab. Die Studie betont, dass bisherige Forschung oft auf kleinen, une
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms26199762).