Diese Übersichtsarbeit untersucht die sogenannte 'Sternganglion-Blockade' als Behandlung bei Long-COVID. Dabei wird ein Nervenknoten am Hals (Sternganglion) mit einer Betäubungsspritze vorübergehend blockiert, um das vegetative Nervensystem zu beeinflussen. Die Forscher werteten 7 Studien aus, in denen Patienten ein- oder mehrmals diese Behandlung erhielten. Alle Studien berichteten über Besserungen der Symptome, allerdings ohne Vergleichsgruppen (also ohne Placebo- oder Kontrollpatienten). Die Ansprechraten lagen zwischen 55,8% und 100%. Besonders starke Verbesserungen (über 80% der Patienten) zeigten sich bei Husten, Atemnot, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Schmerzintensität, Kribbeln/Taubheitsgefühlen und allgemeinem Wohlbefinden. Die Autoren betonen jedoch deutlich, dass die bisherigen Studien klein, unkontrolliert und sehr unterschiedlich aufgebaut waren, mit verschieden langen Nachbeobachtungszeiten. Es braucht größere, besser kontrollierte Studien mit längerer Nachverfolgung, um den tatsächlichen Nutzen zu klären. Die Methode ist also vielversprechend, aber noch nicht ausreichend belegt.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s11916-026-01477-5).