Diese Studie untersuchte 275 Menschen mit Long-COVID (nach Infektion mit der Omikron-Variante) und maß bestimmte Antikörper im Blut: S-Antikörper (gegen das Spike-Protein des Virus, das auch durch Impfung gebildet wird) und N-Antikörper (gegen das Nukleokapsid-Protein, das nur durch die echte Infektion entsteht). Ergebnis: S-Antikörper waren höher bei mehr Impfdosen. N-Antikörper waren höher bei schwererem Krankheitsverlauf in der akuten Phase und bei Frauen, und sie nahmen bei Ungeimpften mit der Zeit langsam ab (etwa 0,34% pro Tag). Wichtig für Betroffene: Patienten mit Gedächtnisproblemen ('Brain Fog') hatten niedrigere S-Antikörper-Werte, und niedrige S-Antikörper-Werte waren mit schlechterer Lebensqualität verbunden. N-Antikörper hingen zudem mit der Anzahl bestimmter Immunzellen (Lymphozyten) zusammen. Die Studie ist retrospektiv (rückblickende Datenauswertung) und zeigt nur Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkungs-Beweise. Sie liefert Hinweise, dass Antikörper-Werte künftig als Anhaltspunkt bei der Einschätzung von Long-COVID-Symptomen dienen könnten, ersetzen aber keine Diagnose oder Behandlung.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/bjbs.2026.16255).