Diese Studie aus Liberia untersuchte über 7 Jahre, welche neurologischen (das Nervensystem betreffenden) Folgeschäden Überlebende der Ebola-Viruskrankheit haben. Verglichen wurden 148 Ebola-Überlebende mit 81 nicht infizierten Kontaktpersonen. Ergebnis: Überlebende hatten deutlich häufiger Denk- und Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen, Erschöpfung (Fatigue), Nervenausfälle und Gefühlsstörungen. Die meisten Beschwerden besserten sich mit der Zeit, aber Gedächtnisprobleme, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten blieben bei einigen Betroffenen auch nach Jahren bestehen. Die Studie zeigt, dass eine schwere Virusinfektion langfristige Schäden am Nervensystem verursachen kann. Für ME/CFS ist das indirekt interessant, weil es ein weiteres Beispiel dafür ist, dass Virusinfektionen chronische neurologische Folgen wie Fatigue und Denkstörungen ("Brain Fog") auslösen können - ähnlich wie bei postviralen Erkrankungen wie ME/CFS. Es geht aber um Ebola, nicht um ME/CFS selbst, und es wurden keine Behandlungen getestet.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1001/jamaneurol.2026.2112).