Short-term intrinsic connectivity changes induced by cognitive exertion in healthy participants

20.04.2026 · Frontiers in neuroscience · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, wie sich die Hirnaktivität bei gesunden Personen innerhalb von Minuten verändert, wenn sie eine anspruchsvolle Denkaufgabe wiederholt ausführen. 23 gesunde Teilnehmende machten zweimal (im Abstand von 90 Sekunden) einen 7,5-minütigen Test namens Stroop-Test, bei dem man z.B. die Farbe eines Wortes benennen muss, während der Wortinhalt ablenkt (z.B. das Wort 'Rot' in blauer Farbe geschrieben). Währenddessen wurde die Hirnaktivität mit einem sehr starken MRT-Gerät gemessen. Ergebnis: Obwohl sich Reaktionszeit und Fehlerquote zwischen den beiden Durchgängen nicht änderten, verschob sich die Aktivität zwischen verschiedenen Hirnnetzwerken deutlich. Im ersten Durchgang waren vor allem Hirnregionen aktiv, die für Aufmerksamkeit und Kontrolle zuständig sind – quasi 'bewusstes Lernen' der Aufgabe. Im zweiten Durchgang übernahmen Regionen für automatische Reaktionen und Objekterkennung. Das deutet darauf hin, dass sich Gehirnnetzwerke sehr schnell umorganisieren, wenn eine Aufgabe zur Routine wird. Die Studie ist klein und wurde nur an gesunden Menschen durchgeführt, nicht an ME/CFS-Betroffenen. Sie liefert aber ein methodisches Grundgerüst, das später helfen könnt

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnins.2026.1781534).

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