Dieser Fallbericht beschreibt eine einzelne 70-jährige Frau mit rheumatoider Arthritis (einer Autoimmun-Gelenkerkrankung) und ME/CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom), bei der sich nach einer COVID-19-Infektion bzw. Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff die Arthritis-Beschwerden deutlich verschlechterten. Zusätzlich entwickelte sie eine Herpes-Infektion (schmerzhafte Hautbläschen durch ein Virus). Sie wurde mit verschiedenen Medikamenten behandelt, unter anderem gegen Herpes, Entzündungen und Stimmungsprobleme, sowie mit ergänzenden, nicht schulmedizinischen Therapien. Trotz Behandlung besserte sich ihr Zustand kaum, es kamen sogar neue Komplikationen wie Rückenschmerzen durch eine Entzündung der Kreuzdarmbeingelenke hinzu. Die Autoren schließen daraus, dass COVID-19-Infektionen oder Impfungen bei älteren Menschen mit rheumatischen Vorerkrankungen einen Schub der Krankheit auslösen können. Da es sich nur um die Beobachtung eines einzelnen Patienten handelt, sind die Ergebnisse sehr vorläufig und nicht auf andere Menschen übertragbar. Für ME/CFS-Betroffene liefert der Bericht keine neuen Erkenntnisse zur Erkrankung selbst, sondern zeigt lediglich einen möglichen Zusammenhang zwische
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1097/MD.0000000000048989).