Diese Studie untersuchte, ob eine milde Hirnstimulation (tDCS, schwacher Strom über die Kopfhaut) über dem linken vorderen Stirnhirn geistige Erschöpfung bei Long-COVID-Betroffenen lindern kann. 40 Teilnehmende erhielten an vier Tagen je 30 Minuten echte oder Schein-Stimulation, während sie Konzentrationsaufgaben am Computer lösten. Gemessen wurden sowohl subjektives Erschöpfungsgefühl als auch Gehirnströme (EEG) und Reaktionsleistung. Ergebnis: Die Stimulation veränderte weder das subjektive Erschöpfungsgefühl noch die Testleistung deutlich. Es gab jedoch Hinweise, dass die echte Stimulation bestimmte erschöpfungsbedingte Veränderungen der Hirnaktivität (Alpha-Wellen im Hinterhauptbereich, zuständig für visuelle Verarbeitung) stabilisieren könnte. Die Forschenden schließen daraus, dass diese Stimulationsmethode in der getesteten Form noch keine spürbare Verbesserung bringt, aber dass Hirnstrommessungen wichtige zusätzliche Hinweise liefern können. Sie empfehlen, in Zukunft längere Stimulationszeiträume und andere Testverfahren zu prüfen. Die Studie ist klein und die Ergebnisse sind vorläufig – sie betrifft Long-COVID-Patient*innen, nicht direkt ME/CFS, könnte aber wegen ähnlicher
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12868-025-00989-x).