Inefficient energy consumption is related to post exertional malaise during cardiopulmonary exercise testing in long COVID

15.12.2025 · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, wie der Körper bei Long-Covid-Patienten Energie gewinnt, mithilfe eines Belastungstests auf dem Fahrrad (Fahrrad-Ergometer) mit gleichzeitiger Atemgas-Messung (Spiroergometrie). Verglichen wurden 50 Long-Covid-Patienten mit 45 gesunden Kontrollpersonen. Ergebnis: Long-Covid-Patienten verbrannten schon in Ruhe deutlich häufiger vorrangig Kohlenhydrate statt Fett als Energiequelle (73% vs. 20% bei Kontrollen) - das gilt als weniger effizient. Je stärker die Erschöpfung (Fatigue) und die Verschlechterung nach Belastung (Post-Exertional Malaise, PEM) ausgeprägt waren, desto mehr Kohlenhydrate statt Fett wurden verbrannt. Die maximale Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenz unterschieden sich zwischen beiden Gruppen kaum. Die Studie deutet darauf hin, dass eine gestörte Energiestoffwechsel-Regulation bei Long Covid eine Rolle für Erschöpfung und PEM spielen könnte. Es handelt sich um eine kleine, vorläufige Querschnittsstudie ohne Nachweis eines Behandlungsansatzes - weitere Forschung ist nötig, auch um zu prüfen, ob sich diese Befunde auf ME/CFS übertragen lassen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.21203/rs.3.rs-8072121/v1).

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