Diese Studie aus Dänemark untersuchte, ob COVID-19 andere Langzeitfolgen hinterlässt als andere Atemwegsinfektionen. Rund zwei Jahre nach einem Corona-Test im Frühjahr 2020 füllten 463 Personen Fragebögen zu ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit sowie ihrer Arbeitsfähigkeit aus. Verglichen wurden Menschen, die damals positiv auf COVID-19 getestet wurden, mit Menschen, die ähnliche Symptome hatten, aber negativ getestet wurden. Ergebnis: Bei körperlicher Gesundheit und Arbeitsfähigkeit gab es keine bedeutsamen Unterschiede zwischen beiden Gruppen. Die seelische Gesundheit war bei den nicht-COVID-Betroffenen etwas besser (leicht höherer Wert), der Unterschied war aber gering. Die Forscher schließen daraus, dass langfristige Beschwerden nach Atemwegsinfektionen offenbar nicht spezifisch für COVID-19 sind, sondern generell nach solchen Infektionen auftreten können. Wichtig: Die Rücklaufquote war mit nur 17% sehr niedrig, was die Aussagekraft stark einschränkt. Für ME/CFS-Betroffene ist die Studie interessant, weil sie zeigt, dass anhaltende Beschwerden nach Infekten kein COVID-spezifisches Phänomen sind, sondern möglicherweise ein allgemeineres Muster nach Infektionskrankheiten
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12889-026-26351-2).