P-1662. Post-Acute Sequelae of COVID-19 and Post-COVID-19 Vaccination Syndrome: A Comparison of Clinical Immune Biomarkers

01.01.2026 · Open forum infectious diseases · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie vergleicht Immun-Blutwerte bei drei Gruppen: Menschen mit Long-COVID und ME/CFS-Diagnose, Menschen mit Long-COVID ohne ME/CFS, und Menschen mit Beschwerden nach einer COVID-Impfung (Post-Vaccination-Syndrom, PVS). Insgesamt wurden 78 Personen untersucht. Ergebnis: In allen drei Gruppen fanden sich häufiger als bei Gesunden Antikörper gegen ein Hitzeschockprotein (HSP-70), das mit Zellstress zusammenhängt. Die PVS-Gruppe zeigte deutlich häufiger bestimmte Autoantikörper (Anticardiolipin, Anti-U1-RNP), die auf eine Fehlsteuerung des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe hindeuten können, als die Long-COVID-Gruppe ohne ME/CFS. Zudem waren bei allen Gruppen bestimmte Entzündungsbotenstoffe (Zytokine wie IL-10, IL-13, TNF-alpha) häufig erhöht. Bei der ME/CFS-Gruppe war zudem tendenziell (nicht statistisch gesichert) ein bestimmter Immunzelltyp (CD8+ T-Zellen) häufiger erhöht. Die Autoren betonen, dass die Studie sehr klein ist, keine gesunde Vergleichsgruppe hatte und die Ergebnisse vorläufig sind - weitere Forschung ist nötig, um sie zu bestätigen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie.

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen