Diese kleine, vorläufige Studie aus Rom untersuchte 15 Personen nach einer Corona-Infektion: 11 mit Long Covid (starke, anhaltende Symptome wie Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Atemnot) und 4 ohne Beschwerden. Die Forscher maßen bestimmte Autoantikörper im Blut – das sind körpereigene Abwehrstoffe, die sich fälschlicherweise gegen eigene Zellstrukturen richten, hier gegen sogenannte GPCRs (Andockstellen auf Zellen, die z. B. Blutdruck, Herzschlag und Nervensystem steuern). Zudem wurden Stresshormone (Cortisol) und Immunzell-Reaktionen untersucht. Ergebnis: Long-Covid-Patienten hatten im Schnitt mehr dieser Autoantikörper, deutlich mehr Erschöpfung und niedrigeres Morgen-Cortisol als die beschwerdefreie Gruppe. Die Unterschiede bei den Autoantikörpern waren statistisch nicht eindeutig gesichert (nur ein Trend), die Cortisol-Unterschiede aber schon. Die Autoren vermuten, dass diese Antikörper künftig als Hinweis für eine Diagnose oder als Ziel für Behandlungen (z. B. Antikörper-Filterung) dienen könnten – das ist aber reine Spekulation, da die Studiengruppe sehr klein war. Für ME/CFS ist das interessant, weil ähnliche Autoantikörper-Muster auch dort diskutiert werden, aber die Au
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms27041787).