Postural Orthostatic Tachycardia Syndrome, Menopause and Hormone Replacement Therapy: Clinical Decisions in Times of Uncertainty

13.02.2026 · Journal of clinical medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Übersichtsartikel beleuchtet POTS (Posturales Orthostatisches Tachykardie-Syndrom), eine Störung des vegetativen Nervensystems, bei der sich der Puls beim Aufstehen stark erhöht. POTS betrifft überwiegend Frauen im gebärfähigen Alter, wobei Hormone eine wichtige Rolle spielen: Symptome verändern sich oft mit Menstruationszyklus, Schwangerschaft und den Wechseljahren. Die Autoren untersuchten vorhandene Studien dazu, wie sich Hormonersatztherapie (HRT) in den Wechseljahren auf Frauen mit POTS auswirkt - ein bisher kaum erforschtes Thema. Da POTS nach COVID-19 häufiger auftritt und die US-Arzneimittelbehörde FDA eine frühere Sicherheitswarnung zu östrogenhaltigen Präparaten zurückgenommen hat, sei eine informierte Entscheidung wichtiger denn je. Die Autoren fassen zusammen: Bei starken Wechseljahresbeschwerden oder Verschlechterung der POTS-Symptome könnte HRT je nach individuellen Risikofaktoren (z.B. Herz-Kreislauf-Risiko, Begleiterkrankungen) erwogen werden. Vaginale Östrogenpräparate scheinen für die meisten Frauen sicher zu sein, während Östrogenpflaster (transdermal) und bestimmte Progesteronformen bei starken Beschwerden genutzt werden können. Langzeitfolgen sind aber u

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