Diese Studie erstellt Vergleichswerte (Normwerte) für den sogenannten '10-Minuten-Steh-Test' (Lean Test), der zur Diagnose von Kreislaufproblemen beim Aufstehen genutzt wird - etwa bei Orthostatischer Hypotonie (Blutdruckabfall) oder POTS (starker Herzfrequenzanstieg beim Aufstehen), die häufig bei Long COVID oder ME/CFS auftreten. Bisher fehlten verlässliche Referenzwerte, besonders für jüngere Menschen. Untersucht wurden 112 gesunde Personen ohne Kreislaufprobleme: Sie legten sich hin, dann standen sie 10 Minuten lang an eine Wand gelehnt, während Blutdruck und Herzfrequenz jede Minute gemessen wurden. Ergebnis: Im Schnitt stieg die Herzfrequenz beim Aufstehen um etwa 10 Schläge pro Minute an, der systolische Blutdruck (oberer Wert) stieg leicht an. Niemand erfüllte die Kriterien für krankhafte Kreislaufreaktionen. Diese Normwerte sollen künftig helfen, Testergebnisse von Patienten mit Kreislaufproblemen (z.B. bei ME/CFS) besser einzuordnen und von normalen Schwankungen zu unterscheiden. Die Studie liefert kein neues Diagnose- oder Behandlungsverfahren, sondern eine wichtige Vergleichsgrundlage für bestehende Tests.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fneur.2025.1625216).