Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie nach nicht-schweren Covid-19-Infektionen (ohne Krankenhausaufenthalt) neu auftretende Fibromyalgie-Symptome entstehen können – also chronische Schmerzen mit unklarer Ursache, die oft mit Erschöpfung und ähnlichen Beschwerden wie beim chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) einhergehen. Die Autoren werteten 228 Studien aus und fanden große Unterschiede in Definitionen, Methoden und Studienqualität, was einen einheitlichen Blick auf 'Long Covid' erschwert. Es gibt Hinweise auf Überlappungen zwischen Long Covid, ME/CFS und Fibromyalgie, aber die genauen biologischen Mechanismen (z.B. Rolle von Viruspartikeln, Immunreaktionen, Überempfindlichkeit des Nervensystems) sind weiterhin unklar und die Ergebnisse widersprüchlich. Die Autoren schlagen ein neues, integriertes Erklärungsmodell vor, wonach Long Covid und Fibromyalgie als eine Art nicht-autoimmune Bindegewebserkrankung verstanden werden könnten, die viele körperliche und seelische Symptome erklären soll. Dies ist jedoch eine theoretische Hypothese, keine bewiesene Ursache oder Behandlung. Die Studie fordert einheitlichere Forschungsmethoden und größere, besser kontrollierte Studien in der Zuk
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-08145-7).