Diese US-Studie untersucht die Versorgung von Kriegsveteranen mit sogenannten 'chronischen überlappenden Schmerzerkrankungen' (COPCs) - dazu zählen Fibromyalgie, Migräne und Reizdarmsyndrom. Diese Erkrankungen treten oft gemeinsam mit ME/CFS auf und ähneln ihm in vielen Aspekten. Untersucht wurde, ob Veteranen auf dem Land seltener Zugang zu spezialisierter Versorgung (z. B. Schmerzmedizin) hatten als Veteranen in der Stadt. Grundlage waren Daten von über 250.000 Veteranen aus dem Jahr 2022. Ergebnis: Landbewohner gingen zwar häufiger zum Hausarzt wegen ihrer Erkrankung, erhielten aber seltener eine fachärztliche Behandlung (32 % vs. 38 %). Besonders in kleineren, ländlichen Kliniken war die Facharztquote deutlich niedriger als in großen medizinischen Zentren. Die Studie schlussfolgert, dass Menschen auf dem Land von besserem Zugang zu spezialisierter Schmerzversorgung profitieren könnten. Wichtig: Es geht hier nicht direkt um ME/CFS, sondern um verwandte Erkrankungen und um ein US-amerikanisches Versorgungssystem für Veteranen, das nicht ohne weiteres auf andere Länder übertragbar ist. Die Studie macht keine Aussage zu Behandlungserfolgen, sondern nur zur Versorgungsstruktur.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1111/jrh.70132).