Diese norwegische Studie untersuchte, wie die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Sozialversicherung (z.B. für Krankengeld, Rente) bei Patienten mit chronischer Erschöpfung ohne klare Ursache abläuft. Grundlage waren gemeinsame Besprechungen, die von einer spezialisierten Schmerzklinik organisiert wurden und an denen Hausärzte, Fachärzte und Sachbearbeiter der Sozialversicherung teilnahmen. Befragt wurden 9 Patienten und 5 Sachbearbeiter in ausführlichen Interviews. Ergebnis: Die Qualität der Zusammenarbeit hing stark davon ab, ob bereits eine Beziehung zum Sachbearbeiter bestand. Manche Patienten hatten vor dem ersten Treffen noch nie Kontakt gehabt. Die Treffen selbst waren unterschiedlich hilfreich - von reinem Informationsaustausch bis zu echtem gemeinsamem Planen. Struktur, Zeitpunkt und ob digital oder persönlich beeinflussten, wie gut die Beteiligten sich einbringen konnten. Was nach den Treffen passieren sollte, war oft unklar, mit unterschiedlichen Erwartungen an Zuständigkeiten. Insgesamt fanden die Beteiligten solche Treffen sinnvoll, betonten aber, dass gute Zusammenarbeit Kontinuität, Vorbereitung und dauerhaftes Engagement über das einzelne Treffen hinaus bra
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12913-025-13857-5).