Diese norwegische Studie untersuchte, wie oft Menschen 2024 zum Hausarzt gingen, verglichen mit dem erwarteten Niveau vor der Corona-Pandemie. Grundlage waren landesweite Daten zu Arztbesuchen wegen bestimmter Beschwerden. Die Forschenden gingen davon aus, dass häufige Corona-Infektionen langfristige Folgen für die Bevölkerungsgesundheit haben könnten, etwa durch Post-COVID (Langzeitfolgen nach Corona, ähnlich ME/CFS). Ergebnis: 2024 gab es rund 1,18 Millionen mehr Arztbesuche als erwartet (7,1% Anstieg). Besonders stark betroffen waren Erschöpfung/Fatigue (+70%), psychische Beschwerden, depressive Verstimmung, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie Atemwegsinfekte. Diese Zunahmen correlierten mit der Corona-Verbreitung in der Bevölkerung. Besonders auffällig waren Gedächtnisprobleme bei Frauen zwischen 15-29 Jahren, sowie bei Kindern und Jugendlichen. Die Studie kann nicht sicher unterscheiden, ob die Beschwerden durch akute Infektionen oder durch Langzeitfolgen wie Post-COVID/ME-CFS-ähnliche Symptome verursacht wurden. Die Daten legen aber nahe, dass wiederholte Corona-Infektionen einen messbaren Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung haben - besonders bei Erschöpfung
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s13690-025-01817-8).