Dieser Cochrane‑Review fasst acht randomisierte Studien (insgesamt 1518 erwachsene Patient*innen mit CFS/ME) zusammen, die körperliche Trainingsprogramme (z. B. Gehen, Schwimmen, Radfahren) mit verschiedenen Vergleichsbehandlungen verglichen haben. Kurzfristig (nach 12‑26 Wochen) zeigte das Training im Vergleich zu passiven Kontrollen (z. B. übliche Behandlung, Entspannung) wahrscheinlich eine mittlere Reduktion der Erschöpfung (etwa 3‑4 Punkte auf einer Skala von 0‑33) und leichte Verbesserungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und des Schlafs. Langfristige Effekte sind unsicher, weil die Evidenz dafür sehr schwach ist. Im Vergleich zur kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) ergab das Training kaum Unterschiede bei Erschöpfung, körperlicher Funktion, Schlaf oder Depression. Gegen das „adaptive pacing“ (ein Ansatz, Aktivitäten zu dosieren) zeigte das Training leicht geringere Erschöpfung und leichte Verbesserungen bei Funktion, Depression und Schlaf, jedoch ebenfalls nur auf Basis schwacher Daten. Die Studien litten häufig an hohem Risiko für Verzerrungen (z. B. fehlende Verblindung) und die Qualität der Evidenz reicht von niedrig bis moderat. Schwere Nebenwirkungen wurden kaum ber
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1002/14651858.CD003200.pub9).