Diese niederländische Studie untersuchte Hausarzt-Daten von 11.409 Patienten, um zu prüfen, ob psychische Probleme (z.B. Angst, Konzentrationsstörungen, Sucht) zeitlich vor der Diagnose von Reizdarmsyndrom, Fibromyalgie oder chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) auftreten. Solche Erkrankungen werden oft nicht eindeutig körperlich erklärt und spät erkannt. Die Forscher verglichen Betroffene mit einer Kontrollgruppe ohne diese Diagnosen und schauten, welche psychischen Einträge vorher in der Patientenakte standen. Ergebnis: Bestimmte psychische Auffälligkeiten (u.a. Angst, Psychose, Suchtverhalten, Konzentrationsprobleme) traten bei allen drei Erkrankungen häufiger vorher auf, während Überweisungen zu psychischer Behandlung eher seltener vorkamen. Mit diesen Informationen ließ sich relativ gut vorhersagen, wer später eine der drei Diagnosen bekam (Modellgüte: mittel bis gut). Die Studie zeigt eine statistische Verknüpfung, aber keinen Beweis, dass psychische Probleme die Ursache sind – sie könnten auch Folge früher, noch nicht diagnostizierter körperlicher Beschwerden sein. Die Autoren betonen, dass solche Muster Hausärzten künftig helfen könnten, Betroffene früher zu erkennen, ma
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.genhosppsych.2026.05.015).