Diese Studie untersucht eine neue Behandlung namens Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) für Menschen mit ME/CFS und Long-COVID. Dabei atmen Teilnehmende über eine Maske abwechselnd Luft mit wenig Sauerstoff (Hypoxie) und viel Sauerstoff (Hyperoxie) in kurzen Zyklen, jede Sitzung dauert 22-40 Minuten. Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit der Körperzellen, besonders der Mitochondrien (den 'Kraftwerken' der Zellen), zu verbessern und Entzündungen zu verringern. An der Studie nehmen 104 ME/CFS-Betroffene teil, die zufällig entweder die echte Therapie oder eine Scheinbehandlung mit normaler Luft über acht Wochen erhalten. Zusätzlich dient eine Gruppe von 20 gesunden Personen zum Vergleich, ohne dass diese behandelt werden. Vor und nach der Behandlung werden unter anderem Erschöpfung, Denkleistung, Schmerzen, Funktion des vegetativen Nervensystems (das z. B. Herzschlag und Blutdruck steuert) und Lebensqualität gemessen. Zudem werden Blut- und kleine Hautproben untersucht, um biologische Ursachen von ME/CFS besser zu verstehen. Es handelt sich um eine laufende Studie - Ergebnisse liegen noch nicht vor. Ob die Therapie tatsächlich hilft, ist derzeit offen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.46540/3165-00221B).