Diese Studie untersucht die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) – eine Methode, bei der schwacher Strom über Elektroden am Kopf das Gehirn stimuliert – bei 20 Personen mit ME/CFS. Besonderheit: Die Behandlung findet zu Hause statt und wird per Fernbetreuung (Videokontakt mit Fachpersonal) begleitet, statt in einer Klinik. Es handelt sich um eine offene Studie ohne Vergleichsgruppe, das heißt alle Teilnehmenden wissen, dass sie die Behandlung erhalten, und es gibt keine Placebo-Kontrolle. Untersucht wird vor allem, ob dieses Vorgehen praktisch umsetzbar ist: Können Patienten das Gerät selbst bedienen, halten sie sich an den Behandlungsplan, funktioniert die Fernbetreuung? Zusätzlich wird geschaut, ob sich Symptome verändern und ob die Behandlung gut verträglich ist. Da es sich um eine sehr kleine Studie mit nur 20 Teilnehmenden und ohne Kontrollgruppe handelt, lassen sich daraus keine gesicherten Aussagen über die Wirksamkeit ableiten – sie liefert vor allem erste Hinweise, ob ein solches Heimbehandlungskonzept überhaupt machbar ist. Ergebnisse zur Wirkung wurden im Abstract nicht genannt.
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