Diese klinische Studie untersucht die sogenannte Immunadsorption bei ME/CFS, auch bei Fällen, die nach einer COVID-19-Infektion entstanden sind (PACS-CFS). Bei der Immunadsorption wird Blut außerhalb des Körpers gefiltert, um bestimmte Antikörper zu entfernen, die möglicherweise an der Krankheitsentstehung beteiligt sind. Hintergrund ist die Vermutung, dass nach Virusinfektionen fehlgeleitete Antikörper Nervengewebe angreifen und so die typischen Symptome wie starke Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder Schmerzen verursachen. In der Studie erhalten Teilnehmende entweder fünf echte Behandlungen über 10 Tage oder eine Scheinbehandlung, weder Patienten noch Ärzte wissen währenddessen, wer was bekommt (Doppelverblindung). Gemessen wird die Veränderung der Erschöpfung drei Monate später anhand eines Fragebogens. Zusätzlich werden Blut- und Nervenwasseruntersuchungen, Gedächtnistests, Bildgebung des Gehirns und Bewegungsmessungen durchgeführt, um mehr über die Krankheitsmechanismen zu erfahren. Die Studie ist noch nicht abgeschlossen, es liegen noch keine Ergebnisse zur Wirksamkeit vor. Ziel ist es herauszufinden, ob und für wen diese aufwendige Behandlung hilfreich u
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