Diese große Datenauswertung (über 149.000 Patienten mit Autoimmun-Rheumaerkrankungen wie rheumatoider Arthritis oder Lupus) untersuchte, wie oft zusätzlich sogenannte 'chronische überlappende Schmerzerkrankungen' auftreten – dazu zählen Fibromyalgie, chronischer Rückenschmerz, Migräne, Reizdarm, chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS), Kiefergelenkbeschwerden und Unterleibsschmerzen. Ergebnis: 57,5% der Patienten hatten mindestens eine solche Zusatzerkrankung, 22,7% sogar mehrere gleichzeitig. Am häufigsten waren chronischer Rückenschmerz (41,4%) und Fibromyalgie (21,1%). Frauen und 31- bis 50-Jährige waren am stärksten betroffen. Bestimmte Kombinationen traten deutlich häufiger auf als durch Zufall erwartet, was auf gemeinsame körperliche Ursachen hindeuten könnte. Die Studie schlägt vor, gezielt nach solchen Begleiterkrankungen zu suchen und nicht-opioide Behandlungsansätze zu nutzen. Wichtig: Es handelt sich um eine reine Auswertung von Abrechnungsdaten, keine klinische Untersuchung einzelner Patienten – ME/CFS wird nur als eine von mehreren möglichen Begleiterkrankungen genannt, nicht im Detail untersucht.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1002/acr.80090).