Low Dose Rapamycin in ME/CFS, Long-COVID, and Other Infection Associated Chronic Conditions

18.05.2026 · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Beobachtungsstudie untersucht, ob niedrig dosiertes Rapamycin (auch Sirolimus genannt, ein Medikament, das bestimmte Zellprozesse beeinflusst) Beschwerden bei ME/CFS, Long-COVID und ähnlichen chronischen Erkrankungen nach Infektionen lindern kann. Rapamycin wirkt auf den sogenannten mTOR-Signalweg, der die Zell-'Selbstreinigung' (Autophagie) steuert - bei manchen Betroffenen funktioniert dieser Prozess offenbar gestört. Teilnehmende, die das Medikament bereits von ihrem Arzt verschrieben bekommen, füllen vor und während der Behandlung Fragebögen zu Symptomen und Lebensqualität aus. Zusätzlich werden Blutproben entnommen, um Marker der Autophagie-Funktion zu messen. Es handelt sich um eine reine Beobachtungsstudie ohne Placebo-Vergleichsgruppe - es wird also nur beobachtet, was bei den Patienten passiert, nicht kontrolliert getestet. Ergebnisse liegen im Abstract noch nicht vor; es werden nur Studienziele und Methodik beschrieben. Die Aussagekraft ist daher aktuell begrenzt, und es lässt sich noch nicht sagen, ob und wie gut das Medikament wirkt.

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