Diese Studie untersucht, ob die Substanz N-Acetylcystein (NAC) bei ME/CFS helfen könnte, indem sie den Spiegel von Glutathion (GSH) im Gehirn erhöht – ein körpereigener Stoff, der Zellen vor sogenanntem oxidativem Stress (Zellschäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen) schützt. Bei ME/CFS wird vermutet, dass dieser Schutzmechanismus gestört ist. In der Studie erhielten 60 Teilnehmende über vier Wochen entweder ein Scheinmedikament (Placebo) oder NAC in niedriger (900mg/Tag) oder hoher Dosierung (3600mg/Tag). Gemessen wurden GSH-Werte im Gehirn per Bildgebung (MRT/MRS) sowie Blutwerte für oxidativen Stress, jeweils vor und nach der Behandlung. Es handelt sich um eine explorative, also vorläufige Studie, die vor allem klären soll, wie NAC im Gehirn wirkt – nicht primär, ob Symptome sich bessern. Konkrete Ergebnisse zur Wirksamkeit werden im Abstract nicht genannt, da es sich um die Beschreibung des Studiendesigns handelt, nicht um die fertigen Resultate. Die Studie ist klein und liefert somit noch keine gesicherten Aussagen zu einer möglichen Behandlung.
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