In diesem Beitrag reagieren die Autoren auf Kritik an ihrer früheren Metaanalyse zur kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) bei erwachsenen Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/ME). Sie betonen, dass persönliche, gesichts‑zu‑Gesicht‑KVT die Müdigkeit reduzieren kann, während selbstgesteuerte KVT die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert. Schwere Nebenwirkungen wurden nicht berichtet, jedoch variierten die Dokumentationen in den einzelnen Studien. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Unterteilung nach Therapieformen (z. B. individuelle vs. selbstgesteuerte KVT) nachträglich als explorative Analyse durchgeführt wurde und die Gesamtergebnisse nicht grundlegend verändert hat. Sie erklären, dass Studien, die die umstrittenen Oxford‑Kriterien nutzten, nicht automatisch ausgeschlossen wurden, weil diese Kriterien die Krankheit eher als reine Müdigkeit denn als komplexes Syndrom definieren. Die Bewertung des Verzerrungsrisikos (Bias) erfolgte nach dem Cochrane‑Standard; fehlende Verblindung und Wartelisten‑Kontrollen wurden als Limitationen anerkannt, aber nicht pauschal als hoher Bias eingestuft. Insgesamt mahnen die Autoren zu vorsichtiger Interpretation der Ergebnisse
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fpsyt.2026.1818125).